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Aktuelle Nachrichten

Rezepte besser früh einlösen

Ob Fieber- und Antibiotika-Säfte, Blutdruckmittel oder gar Krebsmedikamente: Im Moment kommt es immer wieder zu Lieferengpässen. Warum ist das so und was kann Ihre Apotheke für Sie tun, wenn ein benötigtes Medikament fehlt?

Mannigfaltige Ursachen

Die Ursachen für Lieferengpässe sind sehr unterschiedlich. Viele Wirkstoffe werden in wenigen Fabriken in Indien und China produziert. Kommt es dort zu einem Ausfall, beispielsweise durch einen Brand, wirkt sich dies auf die ganze Welt aus. Manchmal fehlen Medikamente aber auch durch eine gestiegene Nachfrage, wie zuletzt bei den Fiebersäften. Und manchmal sind Medikamente in Deutschland günstiger als im Ausland, so dass die betroffenen Wirkstoffe eher in das Ausland exportiert werden. Ein Beispiel hierfür ist das Krebsmittel Tamoxifen. Wegen der vielfältigen Ursachen gibt es keine einfache Lösung für die Lieferengpässe.

In der Apotheke beraten lassen

Wenn Ihr Medikament nicht verfügbar ist, hilft Ihnen Ihre Apotheker*in weiter. Zuerst versucht die Apotheke, das Medikament aus dem Großhandel oder anderen Apotheken zu beschaffen. Ein Engpass betrifft meistens einen bestimmten Medikamentenhersteller und eine konkrete Medikamentendosierung. Das lässt der Apotheke einige Alternativen. Bei vielen Wirkstoffen ist ein Wechsel zu einem Präparat eines anderen Herstellers unproblematisch, beispielsweise bei Medikamenten gegen Bluthochdruck. Oft kann ein Wirkstoff auch in einer anderen Dosierung ausgegeben werden, da viele Tabletten teilbar sind. Oder aber die Darreichungsform ändert sich: Statt dem Ibuprofen-Fiebersaft kann man den Wirkstoff auch über ein Zäpfchen oder eine Tablette bekommen. Möglicherweise stellt Ihre Apotheke den Fiebersaft auch direkt selbst her.

Frühzeitig Rezepte einlösen

Insbesondere Menschen mit Dauermedikation können auch selbst tätig werden - indem sie ihre Rezepte so früh wie möglich einlösen. Im Idealfall haben Sie dann noch einige Tagesrationen der Medikamente im Haus. Mit der Vorlaufzeit hat Ihre Apotheke genug Zeit, diesen oder einen vergleichbaren Wirkstoff zu beschaffen, falls ein Engpass vorliegt.
Übrigens: Auch Ihre Apotheke hat nur begrenzte Informationen. Ob ein Lieferengpass vorliegt, erfährt diese vom Großhändler oder vom Hersteller. Informationen, wann ein Medikament wieder lieferbar ist, liegen dort häufig nicht vor.

Weitere Information

Interessierte finden auf der Internetseite des Bundesamtes für Arzneimittel (BfArM) weitere Informationen zu Medikamenten, die aktuell nicht lieferbar sind: Lieferengpässe für Humanarzneimittel

Quellen:

Schon 6.000 Schritte gut für´s Herz

Wer sich viel bewegt, senkt sein Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Bisher sollten dafür etwa 10.000 Schritte am Tag nötig sein. Doch bei Senior*innen reicht offenbar schon eine geringere Schrittzahl für den Herzschutz.

Bewegung ist alles

Gesund ernähren, Übergewicht vermeiden und bewegen, bewegen, bewegen: Mit dieser Lebensstrategie kann man sein Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall gut senken. Neben dem von der WHO geforderten Kraft- und Ausdauertraining ist bereits einfaches Gehen nützlich. Meist werden dabei mindestens 10.000 Schritte gefordert.

Für Senior*innen ist diese hohe Zahl oft abschreckend. Viele kommen auch aus körperlichen Gründen nicht auf diese Schrittmenge. Doch jetzt hat ein amerikanisches Team herausgefunden, dass bei Menschen über 60 Jahre schon ein geringeres Schrittpensum protektiv wirkt.

Über 60-Jährige schafften im Schnitt 4.323 Schritte/Tag

Dazu analysierten die Forschenden acht Studien, in denen insgesamt über 20.000 Männer und Frauen ihre tägliche Schrittmenge bestimmt hatten. Die unter 60-Jährigen schafften im Schnitt 6.911 Schritte am Tag, die über 60-Jährigen 4.323.

Bei den 12.741 teilnehmenden Senior*innen kam es in den Folgejahren zu 1.210 Schlaganfällen, tödlichen oder nicht-tödlichen Herzinfarkten und Fällen von Herzschwäche. Das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen hing dabei mit der Anzahl der Schritte zusammen. In der Gruppe mit dem höchsten Schrittpensum (durchschnittlich 9.259 Schritte/Tag) traten 187 Herz-Kreislauf-Ereignisse auf. In der Gruppe, die am wenigsten ging (durchschnittlich 1.811 Schritte/Tag) kam es dagegen zu 457 Ereignissen.

Herzinfarktgefahr halbiert

Senior*innen der laufstärksten Gruppe erlitten damit im Vergleich zu den Bewegungsmuffeln nur halb so häufig Herzinfarkte oder Schlaganfälle. Aber auch die beiden mittleren Gruppen profitierten von der Bewegung. Wer es auf durchschnittlich 5.520 Schritte am Tag brachte, senkte das Risiko um 38%, wer 3.823 Schritte zurücklegte, um 20%.

Nicht entmutigen lassen!

Die Vorteile für Herz und Gefäße beginnen bei Senior*innen schon also weit unter 10.000 Schritten am Tag, resümiert das Autorenteam. Deshalb sollten sich ältere Menschen nicht entmutigen lassen, wenn die magische Zahl 10.000 nicht erreichbar ist. Denn schon die Hälfte davon trägt dazu bei, vor Herzinfarkt und Schlaganfall zu schützen.

Quelle: Ärzteblatt

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