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Aktuelle Nachrichten

Frühstücken oder nicht frühstücken?

Wer abnehmen will, soll nicht am Frühstück sparen, hieß es bisher. Denn ein gefüllter Bauch bewahrt vor späterem Heißhunger und unnötiger Kalorienzufuhr. Australische Forscher haben diese Empfehlung jetzt unter die Lupe genommen.

Fragwürdige Empfehlung?

Um Gewicht zu verlieren, muss man auf die Kalorienbremse treten, da geht kein Weg dran vorbei. Doch wann spart man diese Kalorien am besten ein? Nicht beim Frühstück, rieten viele Ernährungsgesellschaften bisher. Denn durch den nachfolgenden Hunger würden die weggelassenen Kalorien meist mehr als kompensiert, zudem soll eine morgendliche Mahlzeit eher satt machen als eine später eingenommene. Ob sich ein Frühstücks-Verzicht tatsächlich negativ auf eine Diät auswirkt, haben jetzt australische Forscher um Katherine Sievert von der Universität Melbourne anhand einer Reihe kontrollierter Studien geprüft.

Frühstück weglassen macht nicht dick

Bei der Analyse der Ergebnisse von Diätstudien mit und ohne Frühstück kam heraus, dass der Verzicht auf morgendliche Kalorien keine negative Auswirkung auf das Gewicht hatte. Die Teilnehmer ohne Frühstück nahmen durchschnittlich insgesamt sogar weniger Kalorien täglich zu sich als diejenigen, die sich morgens sättigten. Das Ausgangsgewicht der Probanden war dabei unerheblich, der Effekt fand sich sowohl bei Übergewichtigen als auch bei Adipösen, berichteten die australischen Forscher.

Hauptsache Kalorien reduzieren

Es scheint bei einer Reduktionsdiät also nicht darauf anzukommen, auf welche Mahlzeit man verzichtet, folgert Katherine Sievert. Sie sieht deshalb auch keine Rechtfertigung für die Warnung, dass der Verzicht auf Frühstück Übergewicht begünstigt. Statt fragwürdiger Empfehlungen fordert sie weitere Untersuchungen, um die Ergebnisse ihrer Analyse zu untermauern und Übergewichtige in puncto Diäten fundierter beraten zu können.

Quelle: British Medical Journal

Alarm für Deutschland?

Aus China in den Rest der Welt: Das neue Coronavirus 2019-nCor, das Atemwegserkrankungen verursacht und potenziell tödlich ist, breitet sich aus und wird entgegen früherer Annahme auch von Mensch zu Mensch übertragen. Was bedeutet das für Deutschland?

Über 800 bestätigte Infektionen

Atembeschwerden, Fieber und Lungenentzündung - das sind die Symptome der neuartigen Corona-Erkrankung, die inzwischen schon zu mindestens 25 Todesfällen geführt hat. Ausgebrochen ist die Erkrankung im Dezember in der chinesischen Millionenstadt Wuhan, und China selbst meldet schon über 800 Infektionen mit dem Erreger 2019-nCor. Reisende aus China haben das neue Coronavirus inzwischen weiterverbreitet, außer in zahlreichen asiatischen Ländern ist es nun auch in den USA angekommen. Ursprünglich glaubte man, die Patienten hätten sich alle an Tieren angesteckt, inzwischen gehen Experten jedoch davon aus, dass auch eine Übertragung von Mensch zu Mensch möglich ist.

(Noch) kein internationaler Notstand

Einen internationalen Notstand hat die WHO noch nicht ausgerufen (Stand 24.01.2020 6:30), die US-Gesundheitsbehörde riet aber Reisenden nach Wuhan, Tiermärkte und den Kontakt mit Tieren oder zu kranken Personen zu meiden. Fünf amerikanische Flughäfen haben Gesundheitskontrollen eingerichtet, in deutschen Flughäfen liegen die Pläne dafür schon bereit. Zur Eindämmung der Infektionen seien aber Ausreisekontrollen wichtiger als Einreisekontrollen, betont das Robert Koch-Institut.

Inzwischen haben die chinesischen Behörden drastische Maßnahmen ergriffen: Die Millionenstadt Wuhan wurde verkehrstechnisch abgeriegelt und die Menschen dürfen nur noch mit Nase-Mund-Masken in die Öffentlichkeit. Auch in mehreren benachbarten Millionenstädten herrschen strenge Beschränkungen, insgesamt sind etwa 20 Millionen Chinesen wegen der Sicherheitsvorkehrungen vom Rest der Welt abgeschnitten. 

RKI gibt Empfehlungen

Bundesgesundheitsministerium und Robert Koch-Institut (RKI) schätzen das Risiko für Deutschland noch als gering ein, weil die Infektiosität von Mensch zu Mensch eher gering ist. Das neue Virus stamme zwar aus der gleichen Familie wie der SARS-Erreger vor einigen Jahren, sei aber weit weniger gefährlich, sagte ein Sprecher des Bundesgesundheitsministeriums. Um für eine kurzfristige Änderung der Lage gewappnet zu sein, hat das RKI Empfehlungen zur Verdachtsklärung und Erstmaßnahmen für deutsche Gesundheitseinrichtungen herausgegeben:

  • Wer ist verdächtig? Verdächtig auf eine Infektion mit dem neuen Coronavirus sind Patienten mit akuten Atemproblemen, die in den 14 Tagen vor Ausbruch ihrer Krankheit Kontakt zu einem bestätigten oder wahrscheinlichen Fall mit dem neuen Coronavirus hatten oder sich innerhalb eines Risikogebietes aufgehalten haben. Solchermaßen „verdächtige“ Patienten müssen isoliert und gleichzeitig alle Maßnahmen zur Verhinderung einer Tröpfcheninfektion (regelmäßige Händedesinfektion, Schneuzen in Papiertaschentücher und diese gleich entsorgen) ergriffen werden. Außerdem ist der Verdachtsfall an das Gesundheitsamt zu melden.
  • Wie wird das Virus nachgewiesen? Nachgewiesen wird das Coronavirus in Proben aus den oberen und tiefen Atemwegen. Dazu entnimmt der Arzt mit einem speziellen Virustupfer Abstriche aus Mund und Rachen. Proben aus den tiefen Atemwegen erhält man z. B. durch Abhusten in ein Spezialröhrchen oder durch Spülung der Bronchien mit Hilfe eines Bronchoskops. Die Proben werden verpackt und in ein Speziallabor geschickt.
  • Was passiert bei positiver Testung? Ist ein Patient positiv getestet, kommt er in Quarantäne, d.h. er wird in einem Einzelzimmer mit eigener Nasszelle isoliert. Es gelten die gleichen Maßnahmen wie bei offener Tuberkulose oder SARS-Infektionen. So darf das Krankenzimmer nur in entsprechender Schutzkleidung und nach Händedesinfektion betreten werden und Besuche sind auf ein Minimum zu reduzieren.

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