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Aktuelle Nachrichten

Hitze verändert Medikamentenwirkung

Nicht nur die Hitze selbst macht chronisch Kranken verstärkt zu schaffen. Hohe Temperaturen können auch die Wirkung von eingenommen Medikamenten verändern oder verstärkt Nebenwirkungen auslösen. Doch welche Arzneistoffe sind in den heißen Tagen besonders gefährlich?

Verstärkte Wirkung, neue Nebenwirkungen

Vermindertes Durstgefühl und Blutdrucksenkung sind nur zwei der kritischen Nebenwirkungen, die manche Medikamente an heißen Tagen verursachen. Dabei kann es sich um die Verstärkung einer ursprünglich erwünschten therapeutischen Wirkung (bei den Blutdrucksenkern) oder um andere, bisher beim Patienten nicht beobachtete Nebenwirkungen handeln. Mit welchen unerwünschten Wirkungen man in Zeiten großer Hitze rechnen muss und welche Medikamente diese verursachen, hat die Deutsche Allianz Klimawandel & Gesundheit aufgelistet:

  • Verstärktes Hitzegefühl: Triptane (Migränemittel), Duloxetin (Mittel gegen Inkontinenz und neuropathische Schmerzen), Cyproteron (Androgenblocker, z. B. gegen Akne), Sertralin und Venlafaxin (Antidepressiva) oder Topiramat (Antiepileptikum)
  • Reduzierte Wahrnehmung einer Hitzeerschöpfung durch Sedierung: Beruhigungs- und Schlafmittel wie Benzodiazepine, manche Antihistaminika (Medikamente gegen Allergien), Antiepileptika oder auch dämpfende Antidepressiva
  • Erschöpfung durch verringerte Herzleistung: Betablocker
  • Verringertes Durstgefühl: Parkinsonmittel, ACE-Hemmer (Blutdrucksenker) und Neuroleptika
  • Verringertes Schwitzen und Erhöhung der Körpertemperatur: Amitriptylin (Antidepressivum), Oxybutynin (Mittel gegen Inkontinenz), Procyclidin (Medikament gegen Parkinson), Topiramat (Antiepileptikum) oder Chlorpromazin (Neuroleptikum)
  • Blutdrucksenkung: Blutdrucksenker wie z. B. Betablocker, Sartane oder ACE-Hemmer, trizyklische Antidepressiva und gefäßerweiternde Medikamente zur Behandlung der koronaren Herzkrankheit wie Kalziumantagonisten oder Nitrate
  • Austrocknen oder Störung des Elektrolythaushaltes: Abführmittel, Wassertabletten (Diuretika)

Spezialfall Pflaster

Manche Wirkstoffe werden in Form von Pflastern verabreicht. Wird es jedoch heiß und die Durchblutung der Haut nimmt zu, steigt auch die Menge des aufgenommenen Wirkstoffs häufig um ein Vielfaches. Besonders kritisch ist das bei Schmerzpflastern mit Opiaten. Hier ist es wichtig, dass der behandelnde Arzt gegensteuert und z. B. geringer dosierte Pflaster verordnet.

Nicht einfach selbst entscheiden!

Medikamente dürfen aber keinesfalls vom Patienten selbst angepasst werden, das ist Sache des behandelnden Arztes. Doch wer weiß, mit welchen Nebenwirkungen er bei Einnahme seiner Arzneimittel rechnen muss, kann diese schneller erkennen und Hilfe suchen. Außerdem ist es empfehlenswert, regelmäßig Blutdruck, Puls und gegebenenfalls auch den Blutzucker zu kontrollieren, um im Falle von Auffälligkeiten zum Arzt zu gehen.

Quelle: Deutsche Allianz Klimawandel & Gesundheit

Laufen lernen ohne Schuhe

Während rund 60 Prozent aller Erwachsenen an Fuß- und Haltungsschäden leiden, haben Babys und Kleinkinder fast durchweg noch gesunde Füße. Problematisch wird es, wenn sie Schuhe zu früh und in der falschen Größe tragen.

Schuhe erst dann nötig, wenn sich Kinder draußen bewegen

Babyfüße mögen klein und zerbrechlich aussehen. Doch schon früh eignen sie sich für Belastungen wie das Laufenlernen. Das klappt am besten ganz ohne Stützmittel wie sogenannte „Lauflernschuhe“ – diese behindern sogar die gesunde Entwicklung der Füße, meint Kinder- und Jugendarzt Dr. Berthold Koletzko: „Schuhe hindern die Füße am Tasten und Greifen. Dadurch bleiben dem Kind wichtige sensorische Reize und Empfindungen und damit zusätzliche Wahrnehmungsimpulse für sein Gehirn vorenthalten. Schuhe braucht der Mensch nur zum Schutz gegen Kälte, Hitze und Verletzungen“.
Schuhe sind laut Koletzko erst angebracht, wenn ein Kind auch draußen auf eigenen Beinen vorankommen möchte. Hier bieten sich Kindern noch mehr Möglichkeiten als daheim, ihre motorischen Fähigkeiten weiterzuentwickeln: „Das Laufen über Unebenheiten kräftigt die Muskulatur, festigt das Knochengerüst, trainiert die Gleichgewichtsempfindung und macht damit den Gang sicherer“, erklärt der Mediziner.

Problematisch: falsche Schuhgröße

Wichtig ist das passende Schuhwerk für die Kleinen: Die Schuhe müssen biegsam sein und die passende Größe haben – sich also dem Fuß anpassen. Einlagen oder besonders festes Schuhwerk sind dagegen oft hinderlich. Besonders problematisch: Laut einer aktuellen Erhebung laufen über 40 Prozent aller Kinder in zu großen Schuhen herum. Ein möglicher Grund ist, dass Eltern versuchen, während des schnellen Wachstums der Kleinkindfüße eine Schuhgröße einzusparen. Allerdings bedeuten zu große Schuhe eine höhere Gelenkbelastung und einen möglicherweise veränderten Gang. Eltern sollten daher regelmäßig Schuhe in der passenden Größe nachkaufen.

Quelle: Stiftung Kindergesundheit

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