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Blutdrucksenker abends einnehmen?

Viele Menschen mit hohem Blutdruck schlucken ihre Blutdrucksenker gleich morgens nach dem Aufwachen. Schon lange ist aber in Diskussion, ob nicht die abendliche Einnahme von Blutdrucksenkern besser ist. Dafür sprechen auch die Ergebnisse einer aktuellen spanischen Studie.

Abendliche Einnahme wirksamer

Um Folgekrankheiten und Blutdruckspitzen zu vermeiden, ist bei Bluthochdruck die tägliche Tabletteneinnahme Pflicht. Weil morgens und nachmittags meist besonders hohe Werte gemessen werden, raten viele Ärzte dazu, die Blutdrucksenker morgens zu schlucken. Der richtige Einnahmezeitpunkt von Hochdruckmedikamenten wird jedoch immer wieder diskutiert. Ob nun die Einnahme am Morgen oder am Abend besser ist, wollten spanischen Forscher anhand einer Studie mit über 19 000 Hochdruckpatienten klären.

Die Hälfte der Studienteilnehmer wurde aufgefordert, ihren Blutdrucksenker abends einzunehmen, die andere Hälfte schluckte ihn nach dem Aufwachen. Innerhalb der nächsten 6 Jahre prüften die Ärzte mindestens einmal jährlich den Blutdruck mit einem Langzeitblutdruckmesser, der 48 Stunden am Körper getragen wurde. Dabei zeigte sich, dass die abendliche Einnahme den Blutdruck besser senkte, und zwar sowohl tagsüber als auch nachts.

Herzinfarkt-Risiko halbiert

Die abendliche Einnahme reduzierte auch ernsthafte Folgeerkrankungen wie Schlaganfall und Herzinfarkt. In der Abendgruppe war das Risiko, daran zu sterben, fast um die Hälfte niedriger als bei den Bluthochdruckpatienten, die ihre Blutdrucksenker morgens einnahmen. Das passt zu Ergebnissen früherer Untersuchungen, bei der vor allem Schlaganfall und Herzinfarkt in Verbindung mit erhöhten nächtlichen Werten gebracht werden.

Langzeitblutdruck-Messung bestimmt Einnahmezeitpunkt

Für viele Patienten mag die abendliche Einnahme ihrer Blutdrucksenker besser sein als die Einnahme nach dem Aufwachen. Eine generelle Empfehlung dafür möchten die Autoren trotz dieser Ergebnisse nicht geben, denn für eine wirksame Therapie müssten auch Faktoren wie der persönliche Tag-Nacht-Rhythmus und z. B. Schichtarbeit mit einbezogen werden. Sinnvoll sei es aber, aufgrund von Langzeitblutdruckmessungen individuell zu entscheiden, ob morgens oder abends der bessere Einnahmezeitpunkt für den Patienten ist.

Quelle: Ärzteblatt

Keine Kuhmilch nach der Geburt

Wer seinem Baby in den ersten Lebenstagen Kuhmilch zufüttert, riskiert vielleicht, dass das Kind eine Nahrungsmittelallergie entwickelt. Das gilt vor allem für Neugeborene aus Allergie-belasteten Familien, wie japanische Forscher kürzlich herausgefunden haben.

Zuckerwasser oder Kuhmilch

Das Beste fürs Baby ist die Muttermilch – deshalb empfiehlt man in japanischen Geburtskliniken konsequent das Stillen. Doch in Japan wollen viele junge Eltern ihrem Kind die ersten Lebenstage zusätzlich versüßen: Früher erhielten die Säuglinge dafür etwas Zuckerwasser, heute geben die frischgebackenen Eltern ihren Neugeborenen gerne ein wenig Kuhmilch dazu. Nun ist auch in Japan die Zahl der Nahrungsmittelallergien gestiegen, eine mögliche Ursache soll die frühe Gabe von Kuhmilch sein.

Dies zu prüfen war Ziel einer Studie an 312 Neugeborenen, die aufgrund familiärer Veranlagung schon ein erhöhtes Allergierisiko hatten. Die Kinder wurden in zwei Gruppen eingeteilt. Die Kuhmilch-Gruppen-Kinder erhielten in den ersten 3 Lebenstagen täglich bis zu 5 ml Kuhmilch zusätzlich zur Muttermilch, Kinder der Vergleichsgruppe bekamen, wenn erforderlich, eine auf Aminosäuren basierte Ersatzkost.

Mehr Antikörper, mehr Nahrungsmittelallergien

An ihrem zweiten Geburtstag wurden die Kinder einbestellt und untersucht, ob sie gegen Kuhmilcheiweiß sensibilisiert waren. Dazu bestimmten die Forscher die IgE-Antikörper im Blut. Von den Kindern, die in ihren ersten 3 Lebenstage kuhmilchfrei ernährt worden waren, wiesen nur 24 (16,8%) erhöhte IgE-Werte auf. Bei den Kuhmilch-Kindern waren dies signifikant mehr, nämlich 46 Kinder (32,2 %).

Solche IgE-Tests sind zwar ein Hinweis, aber bezüglich der Allergiediagnose nicht allein beweisend. Deshalb untersuchten die Forscher die Kinder auch auf tatsächlich allergische Beschwerden. Tatsächlich litten unter einer klinischen, also bemerkbaren und im Test provozierbaren Nahrungsmittelallergie nur 4 der kuhmilchfreien, aber 20 der Kinder aus der Kuhmilch-Gruppe.

Der richtige Kuhmilch-Zeitpunkt bleibt unklar

Nach diesen Ergebnissen sollten vor allem Neugeborene, in deren Familien schon Nahrungsmittelallergien bekannt sind, in den ersten Lebenstagen keine Kuhmilch erhalten. Auch in den Wochen danach war das Sensibilisierungsrisiko geringer, je später die Kuhmilch auf den Ernährungsplan der Babys trat, berichten die Studienautoren.

Doch wann genau der richtige Zeitpunkt für Kuhmilch ist, muss durch weitere Untersuchungen geklärt werden. Frühere Studien legen nahe, dass eine zu späte Exposition das Risiko für eine Sensibilisierung gegen Kuhmilchproteine ebenfalls erhöhen kann.

Quelle: Ärzteblatt

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