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Aktuelle Nachrichten

Morgenmenschen leben gesünder

Eine britische Studie bringt es an den Tag: Frühaufsteher leiden seltener an Diabetes, Depressionen und Magen-Darm-Beschwerden – und sie leben länger als Abendmenschen.

Lerche oder Nachteule?

Mehr als 400.000 britische Männer und Frauen im Alter von 38 bis 78 Jahren nahmen an einer Langzeitstudie zum Schlaf-Wach-Rhythmus teil und gaben Auskunft über ihren Chronotyp: Hielten sie sich für einen Morgen- oder eher einen Abendmenschen (so genannte Nachteule) oder rangierten sie irgendwo dazwischen? Nach 6,5 Jahren verstarben von den ausgeprägten Nachteulen 10 Prozent mehr als von der Gruppe der eindeutigen Frühaufsteher, auch Lerchen genannt  – unabhängig vom Geschlecht. Dieses Ergebnis wurde noch deutlicher in der Gruppe der älteren Teilnehmer über 50 Jahren.

Mögliche Ursachen fanden die Forscher einige: Übereinstimmend mit älteren Studien ergab sich, dass Abendmenschen sich weniger gesund ernähren und mehr Koffein, Nikotin und Alkohol konsumieren als Morgenmenschen. Der späte Chronotyp leidet häufiger an Diabetes, neurologischen und Magen-Darm-Erkrankungen und neigt eher zu Depressionen als Frühaufsteher.

Leben gegen die innere Uhr

Kristen Knutson von der Northwestern Universität in Chicago und der Chronobiologe Malcolm von Schantz von der Universität Surrey sind überzeugt, dass vor allem das Ungleichgewicht zwischen der inneren Uhr und den von außen auferlegten Tagesrhythmen den Nachteulen gesundheitlich zu schaffen macht. Dies beeinflusse den Glukosestoffwechsel und die Ausprägung der Gene. Weiterhin setzen sich Abendmenschen länger künstlichem Licht aus, was Einfluss auf Melatonin- und Insulinproduktion haben kann.

Hilfreich für den zum Teil erblich bedingten späten Chronotyp sind möglicherweise regelmäßige Schlafenszeiten und viel Tageslicht, was die Autoren noch austesten wollen. Beide fordern jetzt bereits eine Anpassung des sozialen Umfelds an unterschiedliche Bedürfnisse, beispielsweise über flexiblere Arbeitszeiten.

Quelle: Spektrum

Fußpflege leicht gemacht

Obwohl uns die Füße während des Lebens mehrmals um die Erde tragen, erhalten sie nicht immer die nötige Aufmerksamkeit. Erst, wenn sie sich schmerzhaft bemerkbar machen, denken wir an ihre Pflege. Wie Sie den typischen Beschwerden mit Cremes, Pflastern und Instrumenten begegnen können und wann der Fachmann ins Spiel kommt.

Sie haben viele Möglichkeiten – nutzen Sie sie!

Gönnen Sie Ihren Füßen regelmäßig ein pflegendes Fußbad mit speziellen Salzen. Nach dem Waschen sollten Sie Ihre Füße gründlich untersuchen: Sehen Sie Rötungen oder sind die Füße angeschwollen? Müssen Sie kleine Wunden oder Risse behandeln?

Cremen Sie die trockenen Füße mit reichhaltigen Fußcremes ein, die Harnstoff enthalten, zum Beispiel Eubos® trockene Haut Urea 10% Fußcreme und sebamed® trockene Haut Fuss-Creme Urea Akut 10%. So beugen Sie Druckstellen vor und halten die Haut geschmeidig. Und ganz nebenbei lassen Sie Ihren Füßen eine wohltuende Massage zukommen. Neigen Sie zu Fußschweiß, sollten Ihre Socken für Kochwäsche geeignet sein. Spezielle Fußpuder, die Sie morgens zwischen den Zehen auftragen, bringen Sie luftig durch den Tag (zum Beispiel Gehwol® Fußpuder, Odaban® Fuß- und Schuhpuder).

Tipp: Viele Fußbäder enthalten Zusätze mit schweißhemmender oder antibakterieller Wirkung. Erkundigen Sie sich in Ihrer Apotheke.

Hornhaut – ein erstes Warnsignal

Haben Sie auf der Fußsohle oder an den Fußseiten Bereiche mit Hornhaut? Dann liegt das wahrscheinlich an unbequemen oder zu kleinem Schuhwerk. Meist verschwinden die Schwielen nach Beseitigung der Ursache von selbst. Einer zu starken Hornhaut beugen Sie mit speziellen Hornhautfeilen, -hobeln oder durch Schmirgeln mit Bimsstein vor.

Hinweis: Hornhautfeilen werden trocken angewendet. Für das Schmirgeln müssen Sie die Haut in einem Fußbad vorher aufweichen. Hornhauthobel setzt man auf nasser und trockener Haut ein. Aber aufgepasst: Für Diabetiker und Menschen mit Durchblutungsstörungen sind Schmirgeln und Hobeln nicht geeignet, weil die Haut leicht verletzt wird. Hier bieten Cremes mit kleinen Partikeln eine gute Alternative, zum Beispiel DermaSel® Totes Meer Fußpflege Peeling und Hansaplast® Foot Expert Anti-Hornhaut 2 in 1 Peeling.

Hühneraugen: oft klein aber schmerzhaft

Oft sitzen Hühneraugen zwischen oder unter den Zehen und verursachen besonders beim Laufen Schmerzen. Ihnen stehen zur Selbstbehandlung verschiedene Pflaster (zum Beispiel Compeed® Hühneraugen Pflaster, Gehwol® Hühneraugenpflaster mit Salicylsäure) und Lösungen (zum Beispiel Clabin® N Lösung, Verrucid® Lösung) zur Verfügung.

Hinweis: Achten Sie darauf, dass die Pflaster nicht verrutschen, sonst führt dies zu Verätzungen der gesunden Haut. Wenn Sie eine Lösung auftragen, schützen Sie die umliegende Haut mit Vaseline. Decken Sie die Stelle mit einem Pflaster ab und versuchen Sie nach ein paar Tagen, das Hühnerauge nach einem Fußbad herauszuheben.

Bei schwierigen Fällen ist der Fachmann gefragt

Sitzt ein Hühnerauge an einer schwer erreichbaren Stelle, entfernt es am besten ein Spezialist für Fußgesundheit, ein so genannter Podologe, unter hygienischen Bedingungen mit einem Skalpell oder einer speziellen Fräse.

Tipp: Für die Schmerzlinderung bis zu Ihrem Termin beim Podologen empfehlen sich Schutzringe für die Druckstellen, beispielsweise Gehwol® Hühneraugenschutzpolster Ring und Hansaplast® Hühneraugen-Druckschutzringe.

Manchmal berufsbedingt: Risse und Schrunden

Risse im Bereich der Ferse sind Eintrittspforten für Bakterien und Pilze. Leiden Sie unter so genannten trockenen Rhagaden aufgrund einer Durchblutungsstörung oder Diabetes, holen Sie sich Hilfe beim Podologen. Feuchte Rhagaden treten häufig nach dem Tragen von Gummistiefeln oder Sicherheitsschuhen auf oder bei Menschen, die in Schwimmbädern arbeiten.

Tipp: Achten Sie auf trockene Füße und möglichst luftdurchlässiges Schuhwerk.

Eingewachsene Zehennägel: Der richtige Nagelschnitt beugt vor

Benutzen Sie zum Schneiden der Fußnägel am besten eine Nagelzange oder einen Nagelklipper. Dabei wird der Fußnagel im Gegensatz zu den Fingern nicht halb rund, sondern bündig mit den Zehenkuppen geschnitten.

Hinweis: Ist der Zeh bereits entzündet, muss ein Podologe konsultiert werden, der mit Hilfe einer Spange den Nagelwuchs nach außen korrigiert.

Spezielle Pflege für Diabetiker

Zuckerkranke besitzen ein höheres Verletzungsrisiko und eine geschwächte Immunabwehr. Durchblutungsstörungen führen dazu, dass Druckstellen oft zu spät bemerkt werden. Daher sollten Diabetiker mit einem Handspiegel ihre Füße auf Schwellungen und Rötungen absuchen und Nägel nur mit einer Feile kürzen.

Tipp: Fußbäder nicht zu lange und zu heiß machen, damit keine Keime durch die aufgeweichte Haut eindringen.

Quelle: Sarah Katzemich: Mehr als Kosmetik, Deutsche Apotheker Zeitung, Seite 28, Ausgabe 12/2018 vom 22.03.2018.